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Bildquelle: Photo by Karsten Würth on Unsplash  Es wird Licht am Horizont und die (Wind-)Räder drehen sich für die Energie(-wende)

2000 21


Die K-Frage ist mit Bruderzwist und
grünem Hype gelöst

Lasche & Böcke

Achim Biebricher, 21. März 2021

Die K-Woche ist geprägt von einer Schlammschlacht zweier Männer, einer Person der Woche und einer mächtigen Frau


Die Querelen in der Union, um die Frage, wer wohl der richtige Nachfolger Merkels ist, sind kontraproduktiv. In dieser schweren Corona-Zeit, wo die Amtsinhaberin gerade gesetzlich mit mehr Macht ausgestattet wird (manche Sagen, sie habe mehr Macht erzwungen), leisten sich der herausfordernde Markus Söder (CSU) und der zögerliche Armin Laschet (CDU) ein Duell, was letztlich in einer nächtlichen Sturzgeburt entschieden wurde. Die Folgen wirken sich prompt und negativ auf die Union aus; in den neuesten Umfrageergebnisse (Forsa, RTL) gibt es eine massive Wählerpräferenz hin zu den Grünen. Ein Gewinn für die Grünen., .... mehr

   


zur Lage der Nation

Die infizierte Macht

Achim Biebricher, 11. April 2021

Das Infektionsschutzgesetz – besorgte Bürger*innen nennen es auch das Ermächtigungsgesetz - soll erweitert, ergänzt oder neugefasst werden..


Der Inzidenzwert "100" gilt künftig in der Corona-Politik als Kriterium, dass der Bund in die Kompetenzen der Länder einschreitet. Das halte ich einerseits für notwendig, andererseits halte ich die derzeitige Praxis der Regelwut für bedenklich.
Eine Kompetenzverschiebung bringt mehr Verbindlichkeit und Klarheit, um einem Flickenteppich von Maßnahmen entgegenzuwirken.
Die Besorgnis der Bund und damit die Kanzlerin könnte zu stark werden, ...

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Reichstag, Bildquelle: | Sabine M. Neumann
Lockdown, Bildquelle: axondesign.de

Die Echternacher Springprozession

Lockdown 4.0

Achim Biebricher, 11. März 2021

Der Beitragstitel deutet an, dass wir uns noch eine Weile mit Lockdown und Lockerungen beschäftigen werden müssen.


Seit Beginn der Krise vor genau einem Jahr musste die Bevölkerung große Härten, sowohl im Alltags- als auch im Berufsleben ertragen, die erneut fortgeführt werden. Ein Ende der…, .... mehr

   


Armin Laschet ist neuer CDU-Chef

Merz wird nicht CEO der CDU+++ UPDATE +++

Achim Biebricher, 17. Januar 2021

Wenigstens bleibt uns dadurch ein Blackrock-Lobbyist als Kanzler erspart


 

"…bloß nicht Merz, hieß es auch aus CDU-Kreisen mit Wahlberechtigung. Das bleibt uns, sei dank erspart; Sahra Wagenknecht twitterte: "Na, wenigstens bleibt uns dadurch ein Blackrock-Lobbyist als möglicher Kanzler erspart". Hashtag: #wegenmorgen, nein #wegenheute: Nach der verlorenen Wahl meldete Friedrich Merz seinen Anspruch auf das von Minister Altmeier besetzte Wirtschaftsministerium an – Egoismus pur.
Merz ist dort besser platziert, wo er wirklich hingehört, als Manager oder Aufsichtsrat in die Wirtschaft, aber nicht als Wirtschaftsminister, der den altgesetzten Altmeier verdrängt. Altersmäßig steht er vor der Rente und er könnte auch früher gehen, so wie es früher üblich war und es altgediente Männer taten, um mehr Zeit mit ihrer Frau zu verbringen. Für Frauen findet der Mann eh keine Worte.

Der 1.93 große Mann erwies sich schon immer mal mehr oder weniger als eine Luftnummer oder eine Wortwolke, wie man heutzutage sagt. Er wollte Kassensturz machen, sagte er in einer Talkshow, sicher zu Lasten der Bedürftigen, aber jetzt ist er selbst gestürzt, und zwar an seiner Überheblichkeit. Die Kanzlerin hat ihn just abblitzen lassen. Nicht alles ist gut, aber das ist besser so!
Kanzlerin Merkel ist die eigenliche Gewinnerin der Wahlausgangs.
Norbert Röttgen: Viel hat man nicht erwartet, aber ein Achtungserfolg hat er einkassiert und wurde mit einem Vorstandsposten belohnt. Schlecht gelaufen - aber es hätte schlechter laufen können. Röttgen ist noch jung und hat scheinbar gewiss mehr auf dem Kasten als der ständig gehypte Kurz-Verschnitt, der sich mit Gesundeitsthemen in der Krise profiliert und dabei nicht scheut vorzuschlagen die Toten auszuschlachten.
Röttgen, der einst geschasste Hoffnungsträger - wirkt modern, nicht kleinbürgelich - und hätte Deutschland gut getan, auch mit seinen Verbindungen über den Atlantik hinaus.
Der nette Armin Laschet, die rheinische Frohnatur, hat es letztlich gepackt hinter dem großen Merz ganz rechts, links nach ganz vorne ans Podest zu latschen.
Armin, mal lachend, mal besorgt, selten ausfällig – ein disziplinierter, aber auch langweiliger Mann, der weiß, was sich gehört und für jeden ein Ohr offen hat. Doch kann der Kanzler?
Auf dem einen Auge sieht er ein bisschen grün und mit dem anderen schielt er auf gelb. Auf den ersten Blick könnte man meinen der Nachnachfolger Merkels sei ihr im WEsen sehr ähnlich, aber das täuscht: Die Noch-Kanzlerin hat mehr Kühle, überlegten Verstand und kann ihre Widersacher, wie bekannt, dutzendweise eiskalt abservieren.

Armin Laschet ist anders: Er ist zu gut für die raue Welt von Blackrock-Spekulanten und Merz-Egoisten und ob er neben Xi, Putin, Erdogan oder Biden auf der großen Bühne durchsetzungsfähig ist? Vielleicht macht dies dann auch ein anderer seiner Kollegen, der laut brüllt und glaubt Vieles zu wissen, aber vor Allem besser zu machen….Der Osterhase wird uns überraschen.


Denn eines steht fest: Mit Armin Laschet bleibt die CDU beweglich, aber profillos, so die NZZ.

Letztlich bleibt es bei der Union bei der gleichen Fertigsoße mit Einlage (in grün).
Keine Experimente», liess der damalige Bundeskanzler Konrad Adenauer vor der Bundestagswahl 1957 plakatieren, und an dieses Motto hielten sich seine politischen Erben auch am Samstag. Das wars (erst einmal). Die Diskussion geht weiter und wird uns das ganze Jahr über den Stichtag der Bundestagswahl im September hinaus begleiten. ...

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Blog > News 2020



Röttgen, Laschet und Merz, Kandidaten für den CDU-Vorsitz, Januar 2021, Bildquelle: axondesign.de

Die Manpower der Union

Drei Masketiere buhlen um den Posten des Alpha-Tiers

Achim Biebricher, 16. Januar 2021

Armin Laschet - der Kumpel aus dem Pott mit seinem Sekundanten an der Seite, Norbert Röttgen, der ergraute Intellektuelle der Atlantik-Brücke und Friedrich Merz, der Kapitalist der klaren Kante, bewerben sich um die Chefposten in der CDU, sowie im Schatten von Markus Söder, um die Nachfolge von Angela Merkel, als Bundeskanzler.

 

Die Wahl eines Vorsitzenden in der größten Noch-Volkspartei Deutschlands ist an sich etwas Besonderes. Nach 16 Jahren Kanzlerschaft steht zudem die Kanzler-Nachfolge von Angela Merkel an. Zwei der Bewerber haben sich bereits als Kanzlerkandidat empfohlen.
Die rund 1000 Delegierten dürften in der Online-Konferenz am 16.01. demnach die auch die Weichen für die Richtung der kommenden Jahre stellen. Kaum jemand geht davon aus das die Union über 2021 in der Opposition sitzen wird, jedoch Prognosen sind schwierig in dieser Zeit. Erinnern wir uns an den Zeitpunkt vor einem Jahr, .... .... mehr

   


2020 - Rückblick und Ausblick

Corona ist kein Bier

Achim Biebricher, 31. Dezember 2020

Pandemie, Lockdown, Virologie, Homeoffice, Homeschooling und Querdenker sind prägende Begriffe aus einem Jahr, wie keines zuvor.


 

In der öffentlichen Diskussion stehen Kontaktbeschränkungen zur Verminderung der Ansteckungsgefahr durch das Corona-Virus. Bei den Maßnahmen zur Eindämmung des Virus geht es insbesondere um die Abwägung von gesundheitlichen Risiken gegen volkswirtschaftliche-Schäden. In der jüngsten Geschichte spalten weitreichende Grundrechtseinschränkungen - sogar das Wort Triage fällt, d.h. wer ist noch besonders schützenswert und wer nicht - die Bevölkerung in Befürworter und Gegner dieses Vorgehens.

Tägliche Fallzahlen in der Corona-Statistik, veröffentlicht vom Robert Koch-Institut und kommentiert von bis dahin eher unbekannte Personen, wie Virologen, Epidemiologen, sprich Wissenschaftler werden zum Sprachrohr dieser Entwicklung und verunsichern das Volk. Unter den Genannten wurde Lauterbach immer lauter; Jeden zweiten Tag sitzt der Gesundheitsexperte abgemagert und schläfrig in einer Talkshow...

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Corona (-Bier), Bildquelle: axondesign.de