blog 2019


Auto fängt mit Au an und hört mit o auf


Zukunft schreibt man mit E. Elektromobilität ist die Technik der Zukunft - angeblich. Im Norden, in den skandinavischen Ländern, wird danach gehandelt. Autos mit Verbrennungsmotor, bzw. fossilen Rohstoffen, sollen in Schweden und Dänemark bis 2030, in Norwegen gar schon 2025 von den Straßen verschwinden. Dort gibt es einen regelrechten Boom der E-Mobilität und E-Autos sind steuerbefreit. Das ist ein lobenswerter Beitrag für die Klimaziele, obwohl die Luft im dünn besiedelten Skandinavien besser sein dürfte, als im dicht besiedelten Mitteleuropa.

Das von der Auto-Industrie skandalgebeutelte Deutschland mit gerade mal 2 % E-Autos und fast 30 % Autos, die mit Diesel fahren ist von solchen Zielen weit entfernt. Die Innenstädte leiden unter Feinstaubbelastung, Smog und zunehmend werden kommunale Fahrverbote verhängt. Fahrverbote müssen sein, denn der Feinstaub in der Luft gefährdet die Gesundheit: So argumentieren Umweltschützer und Experten.
Doch erneut äußerte sich der zuständige deutsche Minister für Verkehr als Lobbyist der Auto-Industrie vor den Medien zu dem altbekannten Thema der Geschwindigkeitsbegrenzung auf deutschen Straßen. Diese seien gegen jeden Menschenverstand, so Scheuer und will mit Vollgas "weiter so" in eine vernebelte und wolkige Zukunft fahren. Einfach bescheuert, Herr Scheuer!

"Freie Fahrt für freie Bürger", hieß es einmal, jedoch was hat Freiheit mit Rasen zu tun? Wer mit maximal 130 km/h von Paris nach Lyon fährt kommt fast genauso schnell an, wie derjenige, der von Berlin nach Nürnberg mit 180 km/h fährt. Beides sind ca. 450 km.
Mein normaler Menschenverstand sagt mir, wer langsamer fährt braucht weniger Sprit. Es könnten Millionen Tonnen CO2-Ausstöße eingespart, Unfälle reduziert werden und der Verkehrsfluss verbessert werden. Dennoch wird das Thema in Deutschland so kontrovers diskutiert, wie kaum ein anderes und die Bevölkerung ist im Für und Wider gespalten.

Herr Minister handeln Sie und stellen die Zeichen in die richtige Richtung! Es eilt, der Umwelt zuliebe. Unsere europäischen Nachbarn machen es vor.

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