blog 2019


Gedanken zum Jahreswechsel 2019 /2020

Meine Worte zum Jahresende


2019 in der Retrospektive. 2020 in der Perspektive


Tragische Momente, wie der Tot der Modeikone Karl Lagerfeld, das aus Hass geschürte antisemitische Attentat in Halle, Angst vor Terror, und Unglück, Sensationen und Wetterextreme, wie Extremhitze und Trockenheit in Deutschland und Dauerregen in Italien, Kriege, der Einmarsch der türkischen Streitkräfte in Syrien, Veränderungen, Überraschungen, aber auch freudige Momente und Glück gehören zu den Ereignissen ins Album eines Jahres, wie dieses.
Als herausragende Personen nenne ich hier Greta Thunberg, Person des Jahres.

Bildquelle: Twitter | © greta thunberg

Die 16-Jährige hat die Jugend international mobilisiert und als Aktivistin den Klimaschutz als Thema des Jahres ins Politikbewusstsein gerückt, vor der Zuwanderungsdebatte, im Gefolge und mit Unterstützung von weltweiten Protesten (Fridays for Future). Profitiert davon haben die Grünen in Deutschland, verloren die GroKo-Parteien durch ihre strategische Richtungs- und Führungsstreitereien und haben teils herbe Verluste (SPD bei der Europawahl) bei ihren Wählern erlitten.

Das Machtgefüge in der Welt verschiebt sich. Es droht ein neuer Konflikt zwischen dem erstarkten China, und der USA; mit ihrem führungsschwachen Präsidenten.
Gewinne und Verluste verzeichneten hierzulande der ÖPNV, die Deutsche Bahn (staatliche Milliardenzuschüsse) und die gebeutelten Mieter in Berlin (die Vermieter bekommen nun eins auf den Deckel).
In Paris brennt es, nicht nur auf den Straßen, sondern brannte es auch in der Kathedrale Notre Dame. In England (UK) gab es viele Proteste für oder gegen den EU-Austritt. Überhaupt war Brexit ein Wort des Jahres. In unzähligen Verhandlungen mit der EU-Kommission, mit immer neuen Streitereien und Turbulenzen über den Brexit, kam es schließlich zu Neuwahlen im britischen Unterhaus und zum Sieg Boris Johnsons mit seinem harten Kurs. Es gab aber auch Freude bei den Royals, so über die Geburt des gefühlten 30. Thronfolgers, sowie Pleiten: Thomas Cook ist endgültig gestrandet.
Die umstrittenen E-Scooter überrollen Wege im Stadtbild der europäischen Metropolen; der Kaufrausch, beginnend zum Black Friday, und der Weihnachtstrubel markieren wie üblich das Ende eines komplizierten Jahres.

Mit dem mitternächtlichen Datumswechsel in wenigen Tagen ändern sich erst mal nur ein paar Gesetze, "Sale" kommt in die Geschäfte und hier wird's billiger, aber zumeist wird Vieles ab Januar teurer – die Bonpflicht kommt - und die Tage werden – sei Dank - wieder heller und auch länger. Der Alltag beginnt aufs Neue.
2019 war mein Schicksalsjahr und ich im Abwärtssog. Gefangen in meiner eigenen gesundheitlich immer desolater werdenden Situation des körperlichen Abbaus und geplagt durch Selbstzweifel und Schlaflosigkeit versuchte ich mit Sport, Urlaub und neuem Fahrrad die Tatsachen zu verdrängen, aber meine Kräfte verließen mich im heißen Sommer zunehmend. Im Herbst stand ich vor dem Kollaps.

Bildquelle: Photo by timJ on Unsplash| Verstädterung und verdichteter Lebensraum

Jedoch: Die Karawane zieht weiter und die Sonne wird wieder aufgehen. Auch für mich.

Das neue Jahr bringt hoffentlich Besseres als das alte. Dafür tue ich mein Bestes. 2020 zählt zu einem neuen Jahrzehnt: Die zwanziger Jahre. Genauer gesagt: die Zweitausendzwanziger.

Ich weiß nicht, was geschehen wird; wir wissen nicht, was kommt. Die Klimadebatte wird weitergeführt, die Flüchtlingsproblematik nicht gelöst, wirtschaftliche Turbulenzen werden zum Nachdenken, Überdenken und Veränderungen führen und kriegerische Auseinandersetzungen eher zunehmen als abnehmen (Verteilungskämpfe, regionale Kriege, religiöse Kriege…). Ein/e Nachfolger/in wird für Merkel gesucht und für die SPD neue Chefs?.

Mobilität, Energie und Umwelt, technische Innovationen prägenden das Bild der globalisierten Gesellschaft immer schneller und nachhaltiger. Im Fortschritt liegt auch die Chance die Schöpfung zu bewahren und das Wohl Aller zu steigern, altbewährtes zu pflegen ohne daran festzuhalten. Ein Rückschritt wäre alles so zu belassen und gar nichts mehr zu bewegen und deswegen nicht zielführend. Jeder muss sich nach vorne bewegen und sich weiterentwickeln, so gut er/sie kann.
Alles ist nicht schlecht, aber Vieles sollte besser werden. Das ist die positive Betrachtung.
Eine Jahrhundertaufgabe ist allerdings das Überproblem, die Zunahme der Weltbevölkerung (nicht zu verwechseln mit Übervölkerung). Ohne weitreichende Geburtenregulierung vergrößern sich alle Probleme auf unserer Erde und bekommen wir ein Klima, wie in einem stickigen und überfüllten Zug. Da kann sich Keiner mehr, geschweige denn Greta auf dem Boden sitzend, wohl fühlen.

In diesem Sinne:
Alles Gute für 2020

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